|
800 km bis zum nächsten Kaufmann und das über Stock und Stein!
können Sie sich das vorstellen? Die Straßen im Nordosten des Kongos sind so schlecht, dass ein Lkw – vor allem in der Regenzeit – Monate braucht, um diese 800 km zurückzulegen. Die Straßenlöcher sind so groß, dass Pkws darin verschwinden. Es gibt kaum Verbindung zur „Außenwelt“. Das einzig brauchbare Fahrzeug ist das Fahrrad! Damit wird Salz aus dem 800 km entfernten Arrivara / Grenze zu Uganda geholt! Auf Fotos und im Film eine Idylle. Friedlich grasende Flusspferde vor der Mission. Urwald. Unzählige exotische Vögel, die mit ihrem Gesang das Bild des Paradieses unterstreichen. Doch die Wirklichkeit für die Menschen dort sieht anders aus. Tropenkrankheiten wie Malaria, die von der Tsetsefliege übertragene Schlafkrankheit sowie Wurm- und Hautkrankheiten lassen die Einheimischen jung sterben.
|